Vision Umwelt
Per 1. Januar 2024 tritt das Omgevingswet in Kraft getreten. Dieses neue Gesetz verpflichtet die Gemeinden, innerhalb von drei Jahren gemeinsam mit den Einwohnern eine neue Umweltvision festzulegen. Diese Umweltvision befasst sich mit dem Lebensumfeld und beschreibt.
- die Umrisse der Qualität des Lebensumfelds;
- umreißt die beabsichtigte Entwicklung, Nutzung, Verwaltung, den Schutz und die Erhaltung des Gebiets von Aalten;
- die wichtigsten Punkte der zu verfolgenden integrierten Politik für das Wohnumfeld (die nicht nur den Raum, sondern auch die Gesundheit und die Sicherheit betrifft).
In den Jahren 2024 und 2025 haben wir mit den Einwohnern Gespräche über ihr Lebensumfeld in den kommenden Jahren geführt. Auf der Grundlage der Ergebnisse dieser Gespräche (siehe unten „Berichte über die Gespräche zum Lebensumfeld”) wurde ein Vorentwurf für eine Umweltvision erstellt. Die Vision vermittelt ein Bild davon, worauf die Gemeinde hinarbeitet, beispielsweise in den Bereichen Wohnen, Nachhaltigkeit und Freizeitgestaltung.
Im Vorentwurf der Umweltvision wurden vier mögliche Szenarien für „Aalten im Jahr 2040” ausgearbeitet. Auf der Grundlage dieser vier Szenarien Kollegium das Kollegium ein bevorzugtes Szenario festgelegt. Der Gemeinderat wird im Februar darüber entscheiden. Dieses Szenario gibt eine erste grobe Richtung vor und wird nach der Beschlussfassung weiter ausgearbeitet.
Das bevorzugte Szenario
Szenario 2„moderates Wachstum unter Beibehaltung der Qualität” ist das bevorzugte Szenario für die Gemeinde Aalten. In diesem Szenario setzen wir weiterhin auf einen Anstieg der Zahl der Wohnungen. Zu den ersten 900 Wohnungen aus Szenario 1 kommen bis 2040 noch etwa 450 zusätzliche Wohnungen hinzu, sodass voraussichtlich etwa 1.350 neue Wohnungen gebaut werden. Junge und ältere Menschen haben bessere Chancen auf eine Wohnung, und das Bevölkerungswachstum trägt zur Erhaltung von Einrichtungen wie Schulen, Geschäften und Sportvereinen bei. Die räumliche Entwicklung bleibt weiterhin kleinräumig und dörflich. Erweiterungen sind begrenzt, Grünflächen und Landschaft werden gleichzeitig mit der Wohnbebauung wiederhergestellt und gestärkt, wobei die Erhaltung des dörflichen Charakters im Vordergrund steht. Szenario 2 bietet also etwas mehr Wachstum, um die Lebensqualität im Vergleich zu Szenario 1 noch etwas weiter zu verbessern, bleibt aber ein vorsichtiger Mittelweg. Die Gemeinde erhält einen bescheidenen Impuls, ohne den Charme der Region Achterhoek zu verlieren.
Die ausführliche Beschreibung von Szenario 2 und die Anhänge finden Sie im: