FC Dinxperlo entscheidet sich für klare Vereinbarungen und Prävention
Alkohol- und Drogenkonsum unter Jugendlichen ist ein bekanntes gesellschaftliches Problem. Auch beim FC Dinxperlo ist man damit konfrontiert, will dies jedoch nicht einfach hinnehmen. Der FC Dinxperlo geht aktiv gegen Alkohol- und Drogenkonsum im und um den Sportpark vor.

Der Verein stellte fest, dass dies zu einem wachsenden Problem wurde und die Atmosphäre, Sicherheit und Ausstrahlung des Vereins beeinträchtigte. Vor allem für jugendliche Mitglieder und ihre Eltern ist es wichtig, dass der Sportpark ein Ort bleibt, an dem man sich willkommen und sicher fühlt. Deshalb beschloss der Verein, das Thema offen und rechtzeitig anzusprechen, und unterzeichnete eine Kooperationsvereinbarung mit der Polizei der Gemeinde Aalten, um den Alkoholkonsum von Minderjährigen und den Drogenkonsum im Allgemeinen im und um den Verein herum zu unterbinden.
Der Verein ergriff selbst die Initiative und arbeitete mit der Gemeinde Aalten und der Polizei zusammen. Es wurde ein Stufenplan erstellt, der ein überarbeitetes Alkohol- und Drogenprotokoll, Informationsveranstaltungen und Schulungen für Freiwillige und Trainer sowie Treffen mit der Polizei und Ordnungsbeamten umfasst. So wird das Thema ernsthaft auf die Tagesordnung gesetzt und gemeinsam Verantwortung übernommen.
Ralph Nederlof, im Namen des FC Dinxperlo: „Als Verein tragen wir Verantwortung für unsere jugendlichen Mitglieder und für alle, die unseren Verein besuchen. Durch klare Vereinbarungen und Präventionsmaßnahmen sorgen wir dafür, dass der Sportpark ein sicherer und positiver Ort bleibt.“
Klare Vereinbarungen, gemeinsam angehen
Die Kooperationsvereinbarung legt fest, wie Anzeichen für Substanzkonsum behandelt werden. Prävention steht an erster Stelle, aber es gibt auch klare Vereinbarungen für den Fall, dass Regeln verletzt werden. Das Ziel: eine gesunde Kultur, in der jeder weiß, woran er ist.
Nick Hoytink, Polizei: „Übermäßiger Alkoholkonsum und Drogenkonsum können zu Belästigungen, Gewalt oder unsicheren Situationen in und um die Sportanlagen führen. Sportvereine erkennen solche Anzeichen oft als Erste. Durch Zusammenarbeit können wir Probleme schneller angehen und das Risiko von Belästigungen oder unsicheren Situationen verringern.“
Ein Vorbild für andere Vereine
Andere Vereine in der Gemeinde können sich der Vereinbarung anschließen. So kann die gesamte Sportgemeinschaft von dem gemeinsamen Ansatz profitieren. Der FC Dinxperlo zeigt, dass Prävention und Zusammenarbeit wirklich etwas bewirken und dass Vereine ihre gesellschaftliche Rolle als sicherer, positiver Ort weiterhin erfüllen können.
Bürgermeister Stapelkamp: „Ich begrüße die Initiative des FC Dinxperlo sehr. Es ist gut, dass der Verein sich traut, sich zu engagieren, das widerspricht doch ein wenig der vorherrschenden Kultur. Es zeigt, dass Vereine aktiv mitdenken und präventiv handeln, um nicht nur ihren Verein, sondern auch das Lebensumfeld unserer Einwohner sicher und gesund zu halten. Andere Vereine können sich leicht anschließen, so tragen wir gemeinsam zu einer starken, sicheren Gemeinschaft bei. Wer macht mit?“