„Opening Textmachine“ verbindet Geschichten aus Aalten und Bocholt
Am 4. August wurde in Aalten die „Textmaschine“ eröffnet, eine Kunstinstallation der Künstlerin Karo Kollwitz, bei der Besucher mit einem Knopfdruck eine Geschichte anhören können. Die Installation verfügt über 23 Knöpfe, die jeweils mit einem kurzen Text verknüpft sind, der von einem Einwohner der Gemeinden Aalten oder Bocholt verfasst und vorgetragen wurde. Die „Textmachine“ war zuvor in Bocholt zu sehen und ist nun bis einschließlich September an einem Laternenpfahl vor dem Nationaal Onderduikmuseum in der „ Markt “ 12–16 in Aalten zu sehen und zu hören.

Bei der Eröffnung erklärte Beigeordneter Wikkerink, dass Kunst und Kultur in der Gemeinde Aalten dazu beitragen, die Einwohner miteinander zu verbinden, auch über die Grenzen hinweg. Er nannte die „Textmaschine“ ein schönes Beispiel und brachte seine Wertschätzung für das Werk von Karo Kollwitz zum Ausdruck. Abschließend äußerte er den Wunsch, dass sich viele Einwohner die Zeit nehmen werden, den Geschichten zuzuhören.
Die Textmaschine
Die Installation ermöglicht es den Besuchern, auf Knopfdruck eine Geschichte anzuhören, die von einem Einheimischen geschrieben und eingesprochen wurde. Die Beiträge reichen von Erinnerungen bis hin zu kurzen, poetischen Texten und können auf Niederländisch, Deutsch oder im Dialekt angehört werden. Die niederländischen Beiträge haben alle einen direkten Bezug zur Gemeinde Aalten, da der Autor hier wohnt oder arbeitet oder da sich der Text auf die Region bezieht.
Wie das Projekt zustande kam
Das Kunstprojekt ist aus der Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Aalten und der Stadt Bocholt im Bereich Kultur und Tourismus entstanden. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit fiel die Wahl auf das Projekt „Die Textmaschine“. Das Kunstwerk war zuvor in Bocholt ausgestellt und ist nun vorübergehend in Aalten zu sehen. Das Projekt wurde von beiden Gemeinden, dem Kulturverbund, dem Lernwerk Bocholt und der Künstlerin Karo Kollwitz ermöglicht.
Zeitraum und Ort
Die „Textmaschine“ ist noch bis einschließlich September am Laternenpfahl vor dem Nationaal Onderduikmuseum in Aalten zu sehen und zu hören. Einwohner, Besucher und alle Einsender aus den Niederlanden und Deutschland sind herzlich eingeladen, sich die Geschichten anzuhören.
